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Exklusiv im Interview:
Ferdinand Seebacher

Seit Kurzem ist er in der Erfolgsserie "Die Bergretter" in der Rolle des Simon Plattner zu sehen und tritt damit in die Fußstapfen von Markus Brandl: Ferdinand Seebacher. Mit Heimatkanal hat der sympathische Schauspieler über seine neuen Schauspielkollegen/innen, seine Heimat und seine Liebe zur Natur gesprochen.

Über Ferdinand Seebacher

"Zielstrebig, umtriebig und humorvoll" das sind die Worte, mit welchen sich der attracktive Neuzugang von "Die Bergretter", Ferdinand Seebacher, selbst beschreibt. Der österreichische Schauspieler wuchs in Schladming in der Steiermark auf. 2009 startete er sein Schauspielstudium an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Graz, das er 2013 abschlossen hat. In seiner Diplomarbeit verarbeitete er die letzten sieben Tage im Leben seiner Großmutter zu einem Bühnenstück. Auch in der Serie "Die Bergretter" hat Ferdinand Seebacher seine Großmutter geehrt, in dem er seiner Figur (Simon Plattner) ihren Nachnamen gab. Angefangen hat seine Karriere im Theater, was bis heute eine große Leidenschaft von ihm ist. Doch auch Film fasziniert ihn sehr, wie er im exklusiven Gespräch mit FERNSEHEN MIT HERZ (Senderpaket mit Heimatkanal, Romance TV und GoldStar TV) erzählt. Ob sich Ferdinand Seebacher genauso zum Publikumsliebling wird wie sein Vorgänger Markus Brandl wird sich zeigen, doch bereits in seinen ersten Folgen überzeugte er auf ganzer Linie.

Das exklusive Interview

FERNSEHEN MIT HERZ (Senderpaket mit Heimatkanal, Romance TV und GoldStar TV) hat exklusiv mit Ferdinand Seebacher über seinen Start bei "Die Bergretter", seine ganz persönliche Heimat und über das Gefühl in Markus Brandls Fußstapfen zu treten, gesprochen.

Herr Seebacher, was ist Heimat für Sie?

Heimat ist ja bekanntlich kein Ort, sondern ein Gefühl. Das stimmt für mich zum Teil. Wenn ich im Frühjahr oder Sommer mit dem Zug nach Schladming fahre, die Zugtüren sich öffnen und es dann nach süßlichem Heu duftet, dann stellt sich Freude und Stimmigkeit in mir ein – das Gefühl. Auf der anderen Seite ist Heimat auch örtlich verbunden, denn die Berge rund um Schladming, in denen ich groß geworden bin, vermitteln mir Geborgenheit und Schutz. Inzwischen lebe ich in der Stadt, in Wien, in der ich zum Teil groß geworden bin. Auch dort empfinde ich ein Gefühl von Heimat.

Wie lautet Ihr Lebensmotto?

Ziele fokussiert verfolgen, aber dabei nicht verkrampft sein und es zu sehr wollen, denn dann steht man sich meistens selbst im Weg.

Was fasziniert Sie am Film im Vergleich zum Theater?

Film und Theater sind zwei Welten, auch wenn es die gleiche Branche ist. Hier Vergleiche zu ziehen ist sehr schwer. Ich liebe beides und jedes Metier hat seine Reize und Besonderheiten.

Was ist das Besondere für Sie am Film?

Man ist ständig mit verschiedenen Umgebungen konfrontiert, an die man sich anpassen muss. Es bleibt aufregend und spannend. Bei „Die Bergretter“ drehen wir zum Beispiel im Winter im Kaunertal bei minus 20 Grad und im Sommer in der Ramsau an der Felswand hängend mit dem Hubschrauber. Man ist neben der Rolle und der Figur auch räumlich und örtlich gefordert.

Seit Kurzem sind Sie in „Die Bergretter“ zu sehen. Wie war es für Sie, als das Angebot kam? Haben Sie sofort zugesagt oder mussten Sie noch kurz überlegen?

Ich gehe immer sehr bedacht an Dinge heran, auch beruflich. Die Freude war riesig, aber natürlich überlegt man, was es bedeutet in einer Serie einzusteigen. Nach kurzem Bedenken habe ich mich mit meinem Agenten dazu entschlossen das Angebot anzunehmen.

Was fasziniert Sie an der Serie „Die Bergretter“ (jeden freitag um 20:15 Uhr auf Heimatkanal)?

„Die Bergretter“ bespielt eine Thematik, die mich seit meiner Kindheit begleitet. Ich bin in den Bergen groß geworden, ich liebe die Natur und ich bin ein sportlicher Mensch. Was die echten Bergretter leisten, das ist besonders und faszinierend. Die Serie „Die Bergretter“ ist genau das Richtige, um diese Menschen zu würdigen. Deshalb finde ich es toll, dass es diese Serie gibt.

Wie wurden Sie von Ihren neuen Schauspielkollegen/innen aufgenommen?

Von Anfang an gab es keine Sekunde, in der ich mich unwohl gefühlt habe. Sie haben mich mit offenen Armen willkommen geheißen, mich an der Hand genommen und integriert. Inzwischen ist es so, als wäre es nie anders gewesen. Natürlich hatte ich Bedenken Markus Brandl zu ersetzten. Er ist ein total lieber Kerl und war im Team sehr beliebt. Ich wünsche ihm nur das Allerbeste! Jemand wie ihn zu ersetzen könnte schwierig werden, noch dazu wo er von Anfang an dabei war. Als ‚Der Neue‘ aufgenommen und akzeptiert zu werden, war nicht selbstverständlich. Es gab aber wie gesagt nie einen Zweifel, dass ich hierhin gehöre.

Sie schlüpfen in die Rolle des Simon Plattner. Wie viel Simon Plattner steckt in Ferdinand Seebacher?

Als Schauspieler kreiere ich Figuren die mir im Idealfall nicht ähneln. Das Einzige was ich mit Simon gemeinsam habe, ist, dass ich sehr genau und manchmal pedantisch bin. Aber ich bin kein Einzelgänger wie Simon. Ich bin schon immer ein Teamplayer gewesen und begebe mich gerne unter Freunde und Menschen.

Wie ist es für Sie, sich selbst als ein Bergretter in der Serie zu sehen?

Der Dreh der Serie startete, als ich begonnen habe in Graz zu studieren. Natürlich habe ich sie von Anfang an verfolgt, habe es damals aber gar nicht in Betracht gezogen jemals dabei zu sein! Es war sowas Großes und Besonderes. Jetzt selbst als Bergretter über die Flimmerkiste zu huschen ist schlicht genial!

Verbringen Sie auch privat gerne Zeit in den Bergen?

Absolut! Sobald es die Zeit zulässt und ich drehfrei habe, zieht es mich in die Natur. Egal ob eine Wanderung zum Berggipfel, ein Klettersteig oder eine Kletterpartie – ich genieße das in vollen Zügen. Für mich ein Gefühl von Freiheit!

Mit welchen drei Worten würden Sie sich selbst beschreiben?

Zielstrebig, umtriebig und humorvoll.

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