Erschrockener Blick, markantes Kinn, Bürstenschnitt: Schon seine zackige Erscheinung machte aus dem Münchner Schauspieler Rudolf Vogel (1906-1991) einen lustigen Vogel, der in den Fünfziger- und Sechzigerjahren in fast keiner populären Filmkomödie fehlte. An der Seite großer Stars wie Peter Weck, Georg Thomalla, Gerd Fröbe oder Peter Alexander.

Wir ehren Rudolf Vogel zum 50. Todestag mit drei zauberhaften Produktionen


Beim Puppentheater wäre er die Idealbesetzung des Kaspers gewesen. So sah Rudolf Vogel das wohl auch, denn der scheue Techniknarr und Hypochonder hatte in seiner Schwabinger Wohnung den Fernseher zum Kasperltheater ausgeschmückt. Gleichwohl verkörperte der preisegekrönte Mime (Bundesverdienstkreuz erster Klasse) auf der Theaterbühne und vor der Kamera oftmals und unheimlich wirkungsvoll schwierige, kleinkarierte, manchmal auch boshafte Spießbürger.

Wir ehren den außergewöhnlichen Schauspieler anlässlich seines 50. Todestages mit dem Sonderprogramm Das große Heimatkino – Spezial: Rudolf Vogel. Am 13. August ist er ab 20:15 in drei seiner schönsten Filme zu sehen sind. Freuen Sie sich auf die zauberhaften wie amüsanten Produktionen Der Vogelhändler (20:15), Charleys Tante (21:40) und Der Gauner und der liebe Gott (23:05).