Bei uns zu Gast

Im Rahmen unserer exklusiven Interview-Reihe "Bei uns zu Gast", die im April 2013 startete, verraten beliebte Schauspieler der deutschsprachigen TV-Branche kleine Geheimnisse aus ihrem Privatleben sowie amüsante Anekdoten aus der Welt des Showgeschäfts. Passend hierzu werden Ausschnitte aus Filmen gezeigt, die ihre Karriere besonderes geprägt haben. Im persönlichen Rückblick werden diese dann von den Interview-Gästen kommentiert. Bisher zu Gast waren: Tina Bordihn, Wolfgang Fierek, Ottfried Fischer, Uschi Glas, Horst Janson, Diana Körner, Marie Theres Kroetz-Relin, Sky du Mont, Jutta Speidel, Gerda Steiner und Saskia Vester.

Tina Bordihn

"Ich hatte die Idee, Köchin zu werden und wollte tatsächliche eine Kochausbildung machen", verrät Tina Bordihn, die als Anwältin Sonja Schwanthaler die Herzen der Zuschauer eroberte, an der Seite von Hardy Krüger jr. in der Erfolgsserie "Forsthaus Falkenau". Darüber hinaus spricht die Düsseldorfer Schauspielerin, die ihre Karriere als Model begann, mit Heimatkanal über die Dreharbeiten, warum sie sich in Bayern verliebt hat und an den Ammersee zog, über Familie und Freundschaften und über das wichtigste in ihrem Leben, ihre Tochter.

Wolfgang Fierek

Auf diese Weise hat Publikumsliebling Wolfgang Fierek wohl noch nie sein bisheriges Schauspielerleben rekapituliert. Im Heimatkanal-Studio kommentiert er die interessantesten Filmausschnitte seiner Karriere. Beginnend mit den anarchischen Klaus-Lemke-Filmen und seiner Zeit mit Cleo Kretschmer (mit der er nur vor der Kamera harmonierte) über die Erfolgsserie "Ein Bayer auf Rügen" bis hin zur Hauptabendserie "Hammer & Sichl". Dabei erfahren wir herrliche Anekdoten über große Kollegen wie Marika Rökk, Helmut Dietl und Walter Sedlmayr.

Ottfried Fischer

Sein Humor ist einzigartig, mal spöttisch, mal boshaft, mal kalauernd. Dabei stets unterhaltsam. Das bewies Kabarettist, Schauspieler, Moderator und Buchautor Ottfried Fischer auch im Interview mit Heimatkanal. Ein Beispiel: "Sport? Kann man da ein Verhältnis haben? Wenn ich eine Turnhalle nur rieche, dann haut es mir gleich den Satz raus: Oh, ich habe mein Turnzeug vergessen, und ich hätte gerne Sport getrieben." Selbst seiner Parkinson-Erkrankung kann er eine augenzwinkernde Seite abgewinnen. Er behandelt sie stiefmütterlich, so wie es ihr gebührt. Stattdessen widmet er sich lieber seiner neuen Kabarettshow "Ottis Aquarium", die Heimatkanal weltexklusiv ausstrahlt.

Uschi Glas

Die niederbayerische Schauspielerin berichtet im urgemütlichen Heimatkanal-Studio aus ihrer erstaunlichen Karriere – von den Anfängen in den sechziger Jahren mit Kult-Produktionen wie "Winnetou und das Halbblut Apanatschi“"oder "Zur Sache, Schätzchen" bis hin zur Gastrolle im schrillen Publikumshit "Fack ju Göhte", einer Neuauflage der legendären "Lümmel"-Filme, in denen Uschi Glas teilweise auch mitwirkte. Außerdem hat sie einen anrührenden Heimatbegriff formuliert: "Heimat ist da, wo du die Seele ruhen lassen kannst".

Janina Hartwig

Sie könnte sich auch vorstellen, mit Kindern zu arbeiten, doch neben dem Tanzen war die Schauspielerei von Anfang an Herzenswunsch: Die sozial engagierte Darstellerin Janina Hartwig ("Um Himmels Willen", "Der Bergdoktor") war zu Besuch im Heimatkanal-Studio und gab dabei interessante Einblicke in ihr Leben. So verrät sie viel Privates, wie etwa ihren geheimen Wunsch im nächsten Leben als schlagzeugspielender Mann wiedergeboren zu werden und kommentiert amüsante wie prägende Rollen ihrer beinahe vierzigjährigen Karriere.

Horst Janson

Beruflich wie privat hat Horst Janson alle Höhen und Tiefen durchlebt. Seinen jungenhaften Charme hat er dabei aber nicht verloren. Im Gegenteil. So plaudert er amüsiert über die "Immenhof"-Filme aus den siebziger Jahren, in denen er an der seite von Heidi Brühl seine Reitkünste anbringen konnte, die er sich zuvor für den Heimatfilm "Ruf der Wildgänse" angeeignet hatte. Außerdem beschreibt der leidenschaftliche Hobby-Segler, wie er für eine Szene mit Liselotte Pulver für den Film "Buddenbrooks" aus dem Jahr 1959 sagenhafte 13 Einstellungen brauchte.

Diana Körner

Unerschrocken ist sie, die Schauspielerin Diana Körner, die es bei ihrem Leinwanddebüt, dem Edgar-Wallace-Krimi "Die blaue Hand" (1967), gleich mit dem exzentrischen Kollegen Klaus Kinski zu tun bekam. Heute zählt sie zu den gefragtesten Film- und Theaterstars in Deutschland, sie spielt an renommierten Häusern wie dem Hamburger Schauspielhaus und glänzte in Serien wie "Der Bulle von Tölz", "Forsthaus Falkenau", "Samt und Seide" oder "Liebling Kreuzberg". In unserem Porträt unternimmt sie einen Streifzug durch ihre Karriere. Abschweifungen ins Private inklusive.

Marie Theres Kroetz-Relin

Als Tochter von Maria Schell und Veit Relin, als Nichte von Maximilian Schell und Ex-Frau des großen Dramatikers und Schauspielers Franz Xaver Kroetz ("Kir Royal") ist Marie Theres Kroetz-Relin stets von einer wohl einzigartigen familiären und künstlerischen Umgebung geprägt gewesen. Im Heimatkanal-Studio erzählt sie uns einiges davon, aber auch von den Unterschieden zwischen heutigen Produktionsbedingungen und den frühen Zeiten ihrer internationalen Karriere.

Sky du Mont

Der Charmeur mit der verführerischen Stimme berichtet in trocken-humorvoller Art über seine eher zufällige Karriere als Schauspieler, frühe Filmwerke, an die er sich zum Teil kaum noch erinnert sowie Schockmomente auf der Theaterbühne. Natürlich ist auch "Heimat" ein Thema, wobei der in Argentinien geborene Weltbürger den Begriff "Zuhause" bevorzugt. Sky du Mont startete seine Karriere Anfang der siebziger Jahre mit ersten Rollen für Film und Fernsehen sowie als Model und Synchronsprecher. Ursprünglich aber wollte er Schriftsteller werden.

Jutta Speidel

"Eigentlich wollte ich Zirkusprinzessin werden, mit einem Tutu und Spitzenschuhen auf einem Pferderücken", so Jutta Speidel gegenüber Heimatkanal zu ihrem ersten Berufswunsch. Eine Statistenrolle in einem "Lausbuben-Film lenkte sie allerdings in einer andere künstlerische Richtung, auch wegen des hübschen Hauptdarstellers: "Ich war damals in Hansi Kraus verliebt", gesteht sie. Schwärmereien oder Eifersüchteleien am Set hat die begeisterte Radlerin, die von ihrer bayerischen Heimat nicht genug bekommen kann, in ihrer Karriere noch öfter erlebt. So zum Beispiel im Heimatkanal-Highlight "Drei sind einer zuviel".

Gerda Steiner

"Wie wir angefangen haben, hieß es immer, es gibt fünf Mark und eine Brotzeit. Es war eine schwere, aber auch eine unglaublich schöne Zeit", erinnert sich die Münchner Intendantin und Theaterschauspielerin Gerda Steiner über die Anfänge von "Steiners Theaterstadl". Deshalb stand für sie auch außer Frage, das erfolgreiche Familienunternahmen im Sinne ihres verstorbenen Vaters und mit eigener Handschrift fortzuführen. Dabei darf die Freizeit natürlich nicht zu kurz kommen, denn Gerda Steiner liebt es, in der Sonne die Seele baumeln zu lassen.

Saskia Vester

Was einst mit einer Nebenrolle im Fernsehfilm "Die Rumplhanni" begann, ist längst zur großen Schauspielkarriere gediehen: Saskia Vester, gebürtige Saarbrückerin, ist aus bayerisch-heimatlichen Produktionen nicht mehr wegzudenken. Auch Marcus Rosenmüller engagierte sie als Frau Kramer für seinen Kult-Kinohit "Wer früher stirbt ist länger tot". Im urgemütlichen Heimatkanal-Studio begibt sich Familienmensch Saskia Vester, zu deren Hobbys die Katze knutschen und im Garten wursteln gehören, auf einen unterhaltsamen Streifzug durch ihre bisheriges Schaffen. Spielen möchte sie im Übrigen bis zum letzten Atemzug.